Eingangs sei gesagt, offiziell gibt es sie noch, die Solidarwirtschaft. Dan Kersch ist nicht nur der Minister für Arbeit-und Beschäftigung, sondern auch für die Sozial-und Solidarwirtschaft (SSW). Unter dem Titel « Kersch fordert schärfere Kontrollen » kommentiert das Tageblatt (16.12.2019) das Interview von Dan Kersch als « Invité vum Dag » von Radio 100,7 vom selbigen Tag. Gesprochen wurde, unter anderem, über schärfere Kontrollen für die sogenannten Beschäftigungsinitiativen.
Bezugnehmend auf den Artikel vom 25/26 Januar 2020 aus « Analyse und Meinung » von Marc Hoscheid und Diego Velasquez betreffend die aktuelle Situation der LSAP, wird in diesem Artikel versucht werden zu untersuchen welche weiteren Ursachen für den schleichenden Untergang der Arbeiterpartei von Relevanz sind. Die von den beiden Wort-Journalisten vorgebrachten Argumente sind beileibe nicht kontradiktorisch auch wenn die beiden zu verschiedenen Schlussfolgerungen kommen.

Zu Zeiten als die CIGL’s noch im Verbund mit dem OPE-Netzwerk (Objectif Plein Emploi) agierten, war es den lokal Verantwortlichen nicht so leicht möglich, Dienste der solidarwirtschaftlich organisierten lokalen Vereinigungen in Anspruch zu nehmen. Damals war das « Centre de Ressources », also die Zentrale des OPE-Netzwerkes, dafür zuständig dass lokalpolitisch motivierte Einflußnahmen nicht stattfinden sollten. Das Mutterhaus war dem Staatssekretariat für Solidarwirtschaft und dem Ministerium
Im Weißbuch der Europäischen Union von 1993 « Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung » steht im Kapitel 10 « Gedanken zu einem neuen Entwicklungsmodell », folgendes: Wir haben heute in unserer Ge-meinschaft ein Entwicklungsmodell das Arbeit und Natur, zwei unserer Hauptressourcen, suboptimal kombi-niert. Das Modell ist gekennzeichnet durch eine ungenügende Nutzung der Arbeitsressourcen und eine über-mäßige Nutzung natürlicher Ressourcen und führt zu einer Verschlechterung der

…und die Handelskammer sagt Nein zum Angebot. Aus rechtlichen Gründen, sagt der Präsident des Wahlbü-ros, Luc Wilmes, aus dem Wirtschaftsministerium. Drei der 16 Kandidaten wären nicht wählbar, weil sie keine Mitglieder der Handelskammer sind und damit sei die ganze ULESS-Liste eben zu verwerfen. Die ULESS (Union Luxembourgeoise de l’économie sociale et solidaire) wehrt sich und wirft der Handelskammer undemo-kratisches Verhalten vor. Zum Teil zu Recht wie wir meinen, wenn man die ganze Affaire